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Es war der 7. Juli 2005

(Esther) Es war einmal ein kleines Einhorn (Andi) das sprang fröhlich auf einer Wiese herum. (Anna) Es hatte da nur ein Problem: Es war so einsam! Und deswegen begab es sich eines schönen Frühlingstages auf eine lange Wanderschaft. Schließlich kam es an einen wunderschönen See. Dieser war so groß, dass das Einhorn das andere Ufer weder sehen noch erahnen konnte und so glatt, wie ein Spiegel. Doch plötzlich fing das Wasser an, sich zu kräuseln. Irgendwie hatte das kleine Einhorn ein bisschen Angst. Schließlich war es ja nur ein kleines Einhorn. Es hatte aus Geschichten von seiner Großmutter [schon gehört], wie die weite Welt ist, aber es war noch nie an einem soooo großen See g ewesen. Das Wasser kräuselte sich wieder, als ein zweiter Windstoß über den See in seine Nüstern wehte. Das kleine Einhorn hob den Kopf und zog den Duft des Abenteuers in sich auf. Und plötzlich wusste es: es wollte genau so eine Geschichte erleben, wie ihm seine Großmutter erzählt hatte. Es wollte einem hübschen schwarzen Hengst begegnen und mit ihm eine neue Welt kennenlernen. Eine Welt voller Abenteuer, Liebe, Begegnungen und Freude. Es wollte nicht mehr nur von fremden Ländern träumen, sondern sie entdecken! Das Einhorn war so in Gedanken, dass es garnicht merkte, wie aus dem kleinen Kräuseln einige große Wellen geworden sind. Da kam ihm plötzlich ein Lied in den Sinn: "Das ist die perfekte Welle...". Es wusste das war sein vom Schicksal vorbestimmtes Zeichen, dass es nicht länger warten durfte. Wenn es auf große Abenteuerreise gehen wollte, dann musste es es jetzt wagen. Also nahm es all seinen Mut zusammen und sprang in die Fluten. Ein einzigartiges Gefühl durchdrang das kleine Einhorn, als die Wucht des kühlen Wassers es in die Tiefe zog... Es öffnete die Augen und erblickte eine wunderbare Unterwasserwelt. Schillernde Fischschwärme zogen ihre Bahnen durch wunderbare Korallenriffe, Luftbläschen tanzten durch das Wasser.. Das kleine Einhorn staunte über so viel Unbekanntes und die unglaubliche Schönheit. In der Ferne sah es auf einem Hügel ein Gebäude, ähnlich einem griechischen Tempel. Es wusste nicht, was mit ihm geschah, dieses bläuliche Gebäude zog es magisch an. Es bewegte sich und war überrascht, wie schnell es sich dem Tempelgebäude näherte. Es erreichte den Fuß des Hügels und fand zwischen den Korallen einen schmalen Pfad, der sich aufwärts schlängelte. Munter trabte es drauf los... Da kam ihm plötzlich ein Gedanke. Es sah seine Großmutter und hörte wieder ihre Warnung: "Sei immer aufmerksam und vorsichtig. Geh nicht in fremde Gebäude und hüte dich vor Fremden". Aber das kleine naive Einhorn zögerte nur kurz und schon gewann seine Neugier wieder überhand. Der [Tempel] war prächtig und riesig , so dass das Einhorn sich sehr mikrig vorkam. Es wunderte sich, dass der [Tempel] so leer war, fast wie ausgestorben. Jetzt erreichte es den Innenhof. In der Mitte war ein Apfelbaum! Ah nein! Da hatten ihm seine Augen wohl einen Streich gespielt! Der Innenhof war so wunderschön ausgestattet, dass es mehrmals zwinkern musste, bevor es begriff, was es da sah. Der komplette Innenhof stellte auf einem Mosaik die ganze Welt über Wasser dar. Das kleine Einhorn erkannte seinen kleinen Wald, von wo aus es losgezogen war und plötzlich überkam es ein seltsames Gefühl...Es wurde ihm bewusst, dass es diese vollkommene SChönheit schnell verlassen musste und wieder in seine eigenen Welt zurückkehren musste. Es erinnerte sich an die grünen Wiesen, die nach frischem Gras und Blumen dufteten - Hier gab es nur Korallen, die dufteten garnicht! Es vermisste die wärmenden Strahlen der Sonne,. die bis hier nicht durchdringen konnten. Es drehte sich um, und stob mit wehender Mähne und geblähten Nüstern aus dem Tempel und hinauf Richtung Wasseroberfläche! Es durchstieß die wogendne Wellen und schwamm ans Ufer. Dort angekommen kletterte es aufs Trockene und warf einen letzten Blick zurück auf den See, in dem es sein erstes Abenteuer bestritten hatte. Es war frohen Muts und trabte glücklich und erwartungsvoll über die vor ihm liegende Wiese.

(15. Juli 2005) Ganz unerwartet tauchte plötzlich ein hoher, steiler, felsiger Berg vor dem Einhorn auf. Der war so hoch, dass das Einhorn seinen Gipfel weder sehen, noch erahnen konnte, aber es roch das Abenteuer... Zwar gehören weder schwimmen noch klettern zu den typischen Eigenschaften eines Einhorns, aber es ermunterte sich selbst, das Abenteuer zu wagen. "Das Schwimmen war doch auch ganz lustig! Also auf, no risk, no fun!" Und so machte es sich an den Aufstieg. Es kletterte über unwegige Felsen und brüchige Steine, stieß sich sein hübsches Horn an Felsvorsprüngen und stolperte weiter, den Berg nach oben. Doch der Gipfel schien unerreichbar fern und unerklimmbar. Was sollte das Einhorn nur tun?? Aufgeben? Nein, das kam nicht in Frage!!! Das kleine Einhorn wäre kein kleines Einhorn, wenn es jetzt umkehren würde. Also kletterte es stetig weiter, bis plötzlich dichter Nebel aufstieg. Bald konnte das Einhorn nicht mal sein eigenes Horn mehr sehen und stolperte über jeden Stein und was noch so auf dem Boden lag. Das Einhorn merket, dass es so keinen Sinn machte und beschloss einen Unterschlupf zu suchen, um sich auszuruhen und um geschützt vor der Feuchtigkeit zu sein. Blöderweise war es so neblig, dass es nichteinmal seine Hufe sehen konnte. Wie also eine Höhle finden? Da... plötzlich... Es dachte eine... Fatamorgana? ... nein, gab es so was überhaupt im Nebel?... Nein... es besann sich auf die Worte seiner weisen Großmutter: " Wenn es ganz heiß ist, dann gibt es Luftspiegelungen" Nein von Nebel war da keine Rede gewesen. Ist ja auch egal. Jedenfalls sah es da ein Yiti. Groß und weiß und gefährllich ragte es vor ihm aus dem Nebel. Das kleine Einhorn erschreckte sich zu Tode und rannte um sein Leben, doch das ging so schlecht, denn das Einorn konnte ja nichts sehen. So kam es, dass es die Schlucht vor ihm nicht sah und ahnungslos darauf zulief. (um den 22. Nov. 2005; jetzt in den Relistunden ) Das Einhorn rannte also über Stock und Stein , ohne die Gefahr zu ahnen, auf die es zulief. Plötzlich stlperte das kleien Einhorn über irgendetwas spitzes. Es wusste nicht, was es war, es wusste nur, dass es höllisch wehtat, Der Schmerz zog sich vom linken Huf herauf bis in die Brust (man könnte meinen, es häte einen Herzanfall), es war wie tausend Messerstiche, die in das Fleisch drangen. Für ein paar Minuten lag das Einhorn wie benebelt am Boden bis der Schmerz wieder nachließ, aber auch als der Schmerz schon wieder vergangen war, konnte es immernoch nicht aufstehen, denn das Einhorn zitterte am ganzen Körper und auch wenn es versuchte aufzustehen, musste es sich immerwieder hinlegen. Das Einhorn hatte einfach kein Kräfte, nicht um aufzustehen, nicht um weiterzulaufen, nichteinmal um überhaupt Furcht zu empfinden... So kauerte es am Boden und wagte einen Blick über die Schulter. Zu seinem Entsetzten sah es, dass das große weiße Etwas ihm auch noch gefolgt war! Jetzt kroch die Furcht ihm durch die Knochen und überdeckte den immernoch stechenden Schmerz in seinem Huf. Und da passierte es... plötzlich, ganauso plötzlich wie er gekommen war, verzog sich der Nebel wieder und aus ihm tauchte eine große, weiße Frau auf. Die Spitze, die er gesehen hatte war eine gigentische Krone, die ihren Kopf zierte. Es schien unglaublich, dass dieser schlanke und zierliche Kopf so eine reichverzierte, mit Diamanten und Relieff ausgestattete Krone tragen konnte. Als es dem Einhorn endlcih gelang, seinen staunenden Blick von diesem immensen Kopfschmuck zu wenden, verstummte es gleich noch mehr. Die große, weiße Frau, wie sie da vor ihm stand in ihrer ganzen Schönheit; mit der funkelnden Krone, den zarten Gesichtszügen, den schlanken Oberkörper in ein glitzerndes Kleid gehüllt.. so perfekt sie jedem Menschenauge erschienen wäre, so perfekt erschien dem kleinen Einhorn ihr Unterleib; von der schlanken Taille ab, saß ihr Körper auf einem sehnigen Pferdeleib mit seidig schimmerndem Fell und einem langen eingeflochtenem Schweif. Stolz und erhaben trabte die "weiße Frau" auf das kleine Einhorn zu, während dieses immernoch wie erstarrt am Boden [lag], aber nichtmehr vor Angst, sondern vor Staunen. Wie hatte es diese wunderschöne Frau für ein gefährliches Monster halten können?! Die "weiße Frau" blieb kurz vor dem kleinen Einhorn stehen und forderte es mit hauchzarter und dennoch volltönender Stimme auf: "Steh auf! Folge mir!" und ohne ein weiteres Wort drehte sich die "weiße Frau" um und fing an zu traben. Da sprang das kleine Einhorn auf, und lief ihr nach. Das Einhorn fühlte sich frei, ohne Angst und auch der Schmerz war vergangen. Und als sich das Einhorn jetzt so umsah, konnte es garnicht fassen, das es die Umgebung je als bedrohlich oder gefährlich empfunden hatte.

5.6.07 20:29
 


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